Mobbing und Benachteiligung am Arbeitsplatz: Warum ich?

“Warum ich?”- Diese Frage stellen sich viele Menschen, denen Schikane, Benachteiligung und Gewalt in der Schule oder am Arbeitsplatz widerfährt. Jeden kann es treffen: Neulinge und Alte, Engagierte und Zurückhaltende, Führende und Folgende! Jeder kann mit Ungerechtigkeit am Arbeitsplatz konfrontiert werden. Besonders gefährdet sind aber Menschen, die durch ihr Verhalten oder Kommunikation die festen Strukturen, Autoritäten und Meinungen gefährden. Durch Anderssein bieten sie eine Angriffsfläche und werden zur Zielscheibe für Diskriminierung oder zum Sündenbock für Probleme. Dabei wissen Sie oft gar nicht, was sie falsch gemacht haben. Sie suchen nach den Fehlern, sie geben sich selbst oft die Schuld.

Deine Würde ist unantastbar! Mobbing ist keine Schuldfrage! Sie können etwas dagegen tun!

Eine gute Nachricht ist, dass jede Mobbingsituation ein Ende hat. Für Mobbing gibt es immer mehrere Gründe und es müssen mehrere Faktoren zusammen kommen. Keiner trägt für Mobbing alleine die Verantwortung. Auch Sie nicht! Das bedeutet aber auch, dass jeder etwas dazu beitragen kann, dass das Mobbing aufhört. Auch Sie können etwas tun!

Mehrere Akteure, mehrere Wahrheiten, mehrere Vorgehensweisen, mehrere Möglichkeiten. Wichtig ist zuerst zu verstehen was passiert und was man machen kann.

Mobbing Stopper

 

Konflikt oder Mobbing?
Was tun, um am Arbeitsplatz bleiben und (weiter) arbeiten zu können?
Lassen Sie sich beraten!
Terminvereinbarung.

 

Beratungsleistung:

  • Mobbing erkennen und verstehen,
  • Lösungsmöglichkeiten suchen,
  • Unterstützung beim Erarbeiten von Handlungsmöglichkeiten, wie
    • die Situation klären,
    • Arbeitsbedingungen und Aufgaben ändern,
    • sich an die Anforderungen anpassen,
    • sich beruflich neu orientieren.
  • Training der Kompetenzen, wie
    • Arbeitsstress reduzieren,
    • Kränkungen verarbeiten,
    • Bedürfnisse kommunizieren,
    • Selbstwertgefühl stärken.

 


Mobbing in der Schule: Wer kann helfen?

Kinder in der Schule und Klassengemeinschaft sind ebenso oft betroffen von ungerechten Handlungen der Mitschüler. Kinder schämen sich für das was ihnen widerfährt und trauen sich oft nicht um Hilfe zu bieten. Nicht selten befürchten sie dabei, dass die Situation noch schlimmer werden kann.

Ihr Kind kommt verletzt nach Hause? Ihr Kind hat kaputte Schulsachen? Ihr Kind zeigt Schulunlust? Nehmen Sie Ihr Kind ernst!

Mobbing StopperEmpfehlungen für Eltern:

  • Sprechen Sie mit Ihrem Kind und unterstützen Sie es dabei zu berichten, was passiert ist.
  • Nehmen Sie Ihr Kind ernst und stehen Sie ihm in der Situation bei.
  • Trainieren Sie mit Ihrem Kind, wie es sich schützen kann.
  • Sprechen Sie mit der Schule.

 

Für Schüler und Auszubildende: Du bist wertvoll!

Du bist anders? Du fühlst dich zu dick, zu groß, zu schlau oder zu klein und zu schwach? Es mag sein, dass Du Dich in deiner Klasse von anderen Kindern unterscheidest. Aber das ist kein Grund Dich zu mobben. Und es ist kein Grund für Dich keine Hilfe zu holen. Du hast Recht auf respektvollen Umgang und sicheres Lernen. Ganz viele Kinder werden in der Schule beleidigt, schikaniert und ausgelacht. Und sie fühlen sich ganz allein und ohnmächtig. Aber zusammen seid ihr stark. Auch Du bist nicht alleine!

Sei mutig, hole Hilfe! Du bist nicht allein.

Sie können Dir helfen:

  • DU SELBST!
  • Deine Eltern,
  • deine Lehrer (Vertrauenslehrer, Klassenlehrer, Lieblingslehrer),
  • Sozialarbeiter an der Schule,
  • Schulleitung,
  • Polizei,
  • Beratungsstelle in der Gemeinde (Telefonnummer und Adressen im Internet).

Kontakt: 049 221 25 96 52 08

Mehr zum Beratungsangebot von Elena Lundgrün finden Sie auf der Seite der Praxis für Hypnose Lundgrün.